Rope Skipping

Turnhalle Härleschule 
Dienstag: 18:00 - 19:00 Anfänger ab 8 J.
          19:00 - 20:00 Fortgeschrittene 
Ansprechpartner Lea Hottenroth  

Die Sportart Rope Skipping kommt ursprünglich aus Amerika. Dahinter verbirgt sich allerdings nicht das altbekannte Seilspringen, sondern eine moderne und anspruchsvolle Trendsportart, die der elementaren Bewegungsform des Springens zuzuordnen ist.

Auch in unserem Verein weckte diese Sportart das Interesse der damaligen Gerätturnerinnen unter der Leitung von Brigitte Hagmann, sodass sich das Seilspringen innerhalb der Trainingszeiten immer mehr etablierte und sich schon bald eine eigenständige Rope Skipping Gruppe innerhalb des Vereins bildete. Diese nahm schon bald an verschiedenen Showvorführungen teil, welche bis heute von vereinsinternen Veranstaltungen über Auftritten in benachbarten Vereinen bis hin zu Landesturnfesten reichen.

Da die positive Resonanz weiter anhielt, musste im Frühjahr 2013 die Gruppe in eine Anfänger- und eine Fortgeschrittenen-Gruppe getrennt werden. Aktuell werden beide Gruppen von Marie Scherzinger, Selina Dürr sowie Lea Hottenroth geleitet. Weitere Informationen finden Sie im weiteren Verlauf oder unter lea.hottenroth@icloud.com.

Beschreibung der Sportart
Gesprungen wird zu Musik oder auf Zeit, was Kreativität und Ausdauer gleichermaßen fördert. Es ist möglich, allein im Einzelseil akrobatische Tricks und Seilwürfe auszuprobieren oder im Team mit mehreren Seilen aufregende Variationen zu trainieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt unseres Trainings ist die Show. Wir stellen abwechslungsreiche Showprogramme zusammen, um uns auch vor Publikum präsentieren zu können. Beim Rope Skipping werden dabei Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination zusammen mit einer Portion Teamgeist und Spaß trainiert.

Trainingsziele

  • Kraft
    Primär werden die Muskelpartien der Beine und damit die Sprungkraft trainiert.
    Ebenfalls beansprucht wird die Muskulatur im Schultergürtel, Bauch- und Armbereich.
  • Ausdauer
    Das Springen im Seil stellt hauptsächlich ein Ausdauertraining dar. Es wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus und ermöglicht dem Körper länger Leistung zu erbringen.
  • Beweglichkeit
    Durch die eintrainierten, zum Teil akrobatischen Tricks im Seil wird die Beweglichkeit der Gelenke im Hüft- und Schulterbereich gefördert.
  • Koordination
    Die besondere Herausforderung besteht in der Koordination des eigenen Körpers bei den verschiedenen Tricks im Seil. Geschicklichkeit und Gleichgewicht werden in jedem Training trainiert und gefördert.

Wettkampfdisziplinen (Einzel)

  • Speed
    Auf Zeit wird jeweils 30 bzw. 180 Sekunden im Seil „gejoggt“. Gezählt wird dabei das Auftreten jeden rechten Fußes. Der deutsche Rekord liegt hier derzeit bei über 100 Zählern in 30 Sekunden (Stand 2018).
  • Double Under
    Wie es die Bezeichnung schon verrät werden hier 30 Sekunden lang alle Zweifachdurchschläge des Springers gezählt. Der deutsche Rekord liegt hier bei über 90 Doubles in 30 Sekunden (Stand 2018).
  • Triples
    Hier hat jeder Springer drei Versuche, so viele Dreifachdurchschläge wie möglich am Stück zu springen. Hier liegt der deutsche Rekord bei den Männern bei unglaublichen 521 Triples (Stand 2018).
  • Freestyle
    Bei dieser Disziplin kommt es auf die Kreativität des Springers an. Auf einem abgegrenzten Feld wird zu einer selbst gewählten Musik im Einzelseil – möglichst kreativ und im Takt – die einstudierte Sprungreihenfolge vor einer Jury präsentiert.

Wettkampfdisziplinen (Team)

  • Double Dutch
    Beim Double Dutch werden zwei Langseile gegengleich geschwungen. Hier können sowohl Fußsprünge als auch akrobatische Tricks wie Handstände, Liegestütz und Saltos wunderbar einstudiert und kombiniert werden. Wichtig ist vor allem die Teamarbeit zwischen Schwingern und Springer.
  • Wheel
    Die Teamdisziplin Wheel fördert hauptsächlich die Koordination. Es wird mindestens in einer Kette von zwei Springern gesprungen, diese kann jedoch beliebig ausgeweitet werden. Besonders gut zur Geltung kommen hier Drehungen und Platzwechsel.

Seilarten